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Friederike Tophoff-Kaup mit Goldschleife (Foto: Alexandra Hollstein)

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CIC* Immenhausen-Gut Waitzrodt:

Bestzeit-Jäger bekamen wertvolle Uhren

Eigentlich wollte Friederike Tophoff-Kaup aus Warendorf mit Lady You MG in Holland starten, doch das Turnier wurde kurzfristig abgesagt. So entschied sie sich zu ihrem Glück für den mit 2.000,-- EUR dotierten CIC* in Immenhausen-Gut Waitzrodt und gewann die Siegprämie.

Nach der Dressur lag Hendrik Degros aus Belgien auf dem Trakehner Afrikaner noch in Front, musste sich dann aber aufgrund von Zeitfehlern mit dem zweiten Platz begnügen. Für seine stilistisch vollendeten Ritte erhielt er den von Gerhard Fröhlich gestifteten Stilpreis. Der dritte Platz ging an Brita Esser auf Escorial aus Ostbevern.

Die Lokalmatadorin und Vorjahressiegerin Josefa Sommer errang mit dem selbstgezüchteten Hannoveraner Henry den vierten Platz und gewann damit die Kurhessische Verbandsmeisterschaft. Außerdem wurde ihr gemeinsam mit Julia Schwanbeck der von Konrad Schuster gestiftete Sonderehrenpreis für die beste Geländeleistung zugesprochen. Diesen Preis, eine wertvolle Carrera-Armbanduhr, erhält derjenige, der am nächsten an die Bestzeit heranreitet. Beide Reiterinnen überschritten die Bestzeit nur um eine Sekunde, beide erhielten eine Uhr.

Hendrik Degros belegte mit seinem zweiten Pferd Ardenco den fünften Platz vor Roland Harting (Lux), Stefan Klapsing (Eine wie Keine) und der Schwedin Anna Nielson auf Candy Girl. Auf den weiteren Plätzen folgten Judith Sommer (Waitzrodt), Julia Schwanbeck (Fischborn), Alexandra Haase-Uitz (Österreich) und Frederike Kaupa (Hamburg).

62 Nennungen waren zu dem zum zweiten Mal, diesmal als „One Day Event“ veranstalteten CIC* Waitzrodt International aus insgesamt 10 Nationen eingegangen. Die schweren Gewitter und sintflutartigen Regenfälle am Vorabend des Turnierwochenendes ließen dann aber das Starterfeld auf 37 zusammenschmelzen. Trotzdem ließ sich der von Bernd Backhaus gestaltete Geländeparcours ausgezeichnet reiten. Bereits bei den Dressuren konnte sich Chefrichter Joachim Daum über sehr gute Leistungen freuen. Der anspruchsvolle Springparcours war aber für die Starter eine echte Herausforderung.

Der 2.450 m lange Geländeritt des CIC* mit 26 liebevoll gestalteten und geschmückten Sprüngen bot den zahlreichen Zuschauern einen echten Augenschmaus.

Aus einem freudigen Grund verzichtete Fabian Hayessen auf das Springen mit seinen beiden Pferden: Er musste schnell seine Frau Maria ins Krankenhaus fahren, die dort einen Sohn gebar. Zur Cross-Führzügelklasse mit seiner Tochter Marlene war er dann rechtzeitig wieder da.

Weitere Infos: www.waitzrodt.net

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