CIC** Schwaiganger 2010
Von Wolff mit einem Abo auf den Sieg
Beim CIC** in Schwaiganger hat der Wahl-Österreicher aus Bayern, Nicolas von Wolff, mit Arabelle den Sieg davongtragen – praktisch im Abonnement: Im vergangenen Jahr war er am gleichen Ort zum dritten Mal in Folge Bayerischer Meister geworden.
Nicolas von Wolff startet seit dieser Saison für Österreich, weil es sich in Austria erklärtermaßen mit Arabelle Championatschancen eventuell schon bei der Europameisterschaft 2011 in Luhmühlen ausrechnet.
Bei dem jungen Eventer kommt wahrscheinlich alles zusammen – die Gene, die Kinderstube und das Milieu: Fabian Held aus Massenhausen bei München mit Santiago trat in seiner ersten 2- Sterneprüfung in die Fußstapfen seiner Eltern und Schwestern und wurde zweiter. Dritte wurde Janet Wiesner mit FST Golden Joy.
Schöne Kulisse im Landgestüt
Bei der sehr stimmungsvollen Siegerehrung vor 7000 Zuschauern erhielt Nicolas von Wolff unter anderen Ehrenpreisen einen Wochenendkurs bei Heike Kemmer, gesponsert von der Firma iWEST Tierernährung Dr. Meyer & Co KG.
Die Prüfung fand bei herrlichsten Sonnenschein und klaren Blick auf die umliegenden bayerischen Berge statt. Die sehr schön gebaute Geländestrecke fand bei allen Teilnehmern großen Gefallen. Die Atmosphäre auf dem Bayerischen Haupt- und Landgestüt wurde immer wieder positiv erwähnt. Die Prüfung war, wie in den letzten Jahren, in die Gestütsschau eingebunden. So fanden sich unzählige interessierte Zuschauer bei der Geländeprüfung ein. Die drei Stürze verliefen ohne Folgen für Pferd und Reiter.
Wertvolle Sonderehrenpreise
Es wurden auch diverse Sonderehrenpreise vergeben. Zum Beispiel für die Pflegerin von Heraldik´s Heart/Michaela Iglhauser für das am besten herausgebrachten Pferd in der Verfassungsprüfung, für Bernd Backhaus für die weiterste Anreise und der Hans-Miller-Gedächtnispreis (Wanderpokal) verbunden mit einem neuen Springsattel, gesponsert von „Sattelprofi“ Manfred Eichhorn, für den besten bayerischen Reiter/in im Gelände. Dieser ging an Hanna Bredler mit Salvarsan, die genau in der erlaubten Zeit von 6,09 min ins Ziel kam.
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