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Goldene Schärpe 2010
Westfalen dominierten Bundesponyspiele
Drei westfälische Teams auf den Medaillenrängen: Das war das Ergebnis der "Goldenen Schärpe" der Ponyreiter in Löningen-Ehren.
Dabei konnte das Team Westfalen 3, die erste der beiden Mannschaften des Reitvereins St. Georg Saerbeck, seinen Vorjahressieg wiederholen. In der Einzelwertung siegte die 13-jährige Holsteinerin Johanna Huesmann (Hohwacht), die Nichte des Vizeeuropameisters und aktuellen Derby-Siegers Carsten-Otto Nagel (Wedel), mit Moonlight. Silber ging an die erst elfjährigen Annie Kamieth (Winterfeld) mit Mr. Harvey. Sie startete für das Mixteam Rheinland Pfalz/Sachsen-Anhalt. Dritte wurde Amelie Lupp (14, Ibbenbüren) vom siegreichen Team Westfalen 3 (St. Georg Saerbeck) mit Defilee de Mode.
Noch nach der Theorie zum Auftakt lag die Mannschaft Westfalen 3 mit Inga Deupmann, Hannah Ehrlich, Jan Kröger, Amelie Lupp und Judith Helmer gemeinsam mit fünf weiteren Teams auf Rang drei hinter den beiden Spitzenreitern Westfalen 4 und Baden-Württemberg.
"Schwer zu schlagen"
"Wir sind schwer zu schlagen", strahlte da schon Franz-Josef Ottmann Selbstbewusstsein pur aus und sollte Recht behalten. Der zweite von drei Turniertagen schloss nach Dressur und Springen mit einer knappen Führung der Saerbecker (293,6) vor Westfalen 4 (292,0) und Weser-Ems 1 (286,0) ab.
Das Vormustern sah ebenfalls die Saerbecker vorn. Der Stilgeländeritt auf der Reitanlage der Familie Brundiers musste als fünfte und letzte Teilprüfung der Goldenen Schärpe die Entscheidung bringen. Diesen konnten die Saerbecker zwar nicht als Sieger beenden, aber Rang zwei reichte, um Westfalen 4 (Tim Kolkmann, Luisa Welsch, Kim Anna Riegelmeier, Laura Marie Hirsch, Lara Schapmann) auf Silber in der Gesamtwertung zu verweisen. Ganze 2,1 Punkte trennten am Ende die beiden westfälischen Teams voneinander (490,6 beziehungsweise 488,5 Punkte). Damit nicht genug, nahm Westfalen 2, die zweite Vereinsmannschaft vom RV St. Georg Saerbeck, auch noch den Bronzerang in der Mannschaftswertung mit (472,6).
Spiele ohne K-Ponys
Als siegreiches Team der Bundesponyspiele, bei denen erstmals keine K-Ponys mehr zugelassen waren, erwies sich der Vorjahreszweite, die Mannschaft des RFV Essen vom Landesverband Weser-Ems als bestes Team. Neun Punkte hatte auch die Mannschaft Berlin-Brandenburg auf dem Konto, brauchte auf Rang zwei aber rund 13 Sekunden mehr, um die Spiele zu beenden. Platz drei gewann das Team des RFV Schlaggenhof, ebenfalls vom Landesverband Weser-Ems.
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