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In Holzerode nicht zu schlagen: Andreas Brandt und Clever&Smart (Fotos Karl Lohrmann) |
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Holzerode 2011 Andreas Brandt clever und smart Die norddeutsche Vielseitigkeitsszene konzentrierte sich am zweiten Juli-Wochenende auf das internationale Turnier in Holzerode, wo Andreas Brandt den CIC** mit Clever&Smart dominierte. Siehe auch das Bilderbuch von Karl Lohrmann Der Berufsreiter fügte dem Dressurergebnis seines Pferdes von 46.10 nur noch einen Abwurf hinzu und entschied die Prüfung für sich, vor Judith Sommer/Light My Fire und Andreas Dibowski/Mighty Magic. Brandt war an diesem Wochenende bestens aufgelegt, den auch mit Escada (8.) trat er die Heimreise mit einer Zwei-Sterne-Platzierung an. Mit Clever&Smart war er der einzige Teilnehmer gewesen, der innerhalb der Optimum Time das Cross beendete. Der CIC** in Holzerode sah ein vergleichsweise kleines Feld: 35 Paare gingen an den Start; am Ende waren 26 in der Wertung. Siehe auch das Bilderbuch von Karl Lohrmann |
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Mighty Magic und Andreas Dibowski waren in Holzerode top (Fotos Karl Lohrmann) |
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Lesermeinung Die breite Basis fehlt Wenn ich es auf die Schnelle richtig gesehen habe, ist Holzerode 1* auch sehr traurig. Wer hat da als Amateur Lust, weit zu fahren. Das Problem zieht sich durch alle Klassen! Bei Richter- und Streckenbauerschulung sollte mal dran gearbeitet werden. Die FN-Broschüre ist Spitze. Da steht eigentlich alles drin und sollte konsquent berücksichtigt werden. Das Heft gehört vor der Zusammenstellung der Strecken unter das Kopfkissen von Streckenbauern und Sicherheitsbeauftragten. Wir bekommen auf Dauer eine Spitze von Profis und es fehlt die Basis und der Mittelbau. Das ist ungesund. Nur aus der breiten Basis wächst die Spitze. Irene van Heemstra
Den Anforderungen gewachsen? Leider kann ich meiner Vorrednerin nur wenig zustimmen. Natürlich sind die Ausfälle in der CIC** und CIC* in Holzerode nicht zu ignorieren (und der Veranstalter wird dies sicherlich auch nicht tun), aber es sollte durchaus auch betrachtet werden, was diese Ausfälle verursacht hat (nicht bestandene Vet-Checks, Auslassen von Hindernissen, Zurückziehen des Pferdes vor dem Gelände etc. und eben nicht nur Ausschluss nach Verweigerung oder Sturz). Der Streckenführung und Planung sind hier keine Vorwürfe zu machen; sowohl das Richterteam als auch die Streckenbauer sind international qualifiziert und erfahren. Beide Strecken waren ihrem Niveau völlig angemessen, und Holzerode genießt, verglichen mit anderen Strecken, einen hohen Sicherheitsstandard. Ich sehe das Problem einer fehlenden Basis und eines fehlenden Mittelbaus, dass meine Vorrednerin anspricht, denke aber nicht, dass man hier nur die "Offiziellen" verantwortlich machen kann. Hier sind an erster Stelle qualifizierte Ausbilder und auch eine gewisse kritische Selbt-Einschätzung gefragt! Eine CIC* oder eine CIC** sind Prüfungen auf internationalem Niveau, und vielleicht sollte sich manch ein Reiter oder der Ausbilder desselben fragen, ob das Pferd/Reiterpaar den Anforderungen schon gewachsen ist. Nur durch eine solide und ernsthafte Basisausbildung kann ein Mittelbau entstehen und meiner Meinung nach fehlt eben diese Ausbildung oft. Die Disziplin Vielseitigkeit eignet sich eben nicht dafür "mal eben ins L" zu reiten (wie man es leider immer mehr auf den Vielseitigkeitsturnieren zu hören bekommt); um bei einer Vielseitigkeitsprüfung Spass und Erfolg zu haben, müssen nicht nur Richter, Streckenbauer und Veranstalter Regeln und Sicherheitsbestimmungen beachten, sondern auch der Reiter seine Vorbereitung, vor allem die Ausbildung seines Pferdes, ernsthaft betreiben. Lena Rindermann |
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