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Ein enormer Galoppierer in seinem Element: Dieses Bild von Julia Krajewski und After the Battle – entstanden in Schenefeld – werden die Fans nicht mehr erleben können (Foto Wolf-Dietrich Nahr) |
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After the Battle/Julia Krajewski Buddy kehrt nicht mehr in den Sport zurück VON WOLF-DIETRICH NAHR Die schier grenzenlose Erfolgsgeschichte der deutschen Equipe bei der Europameisterschaft in Luhmühlen hat schließlich eine sehr traurige Kehrseite: Julia Krajewskis EM-Pferd After the Battle (16) hat sich am Geländesamstag im Cross so schwer verletzt, dass es nicht mehr in den Sport zurückkehren wird. Das geht aus dem Reiter-Blog hervor, den Julia Krajewski auf der Internetseite der Perspektivgruppe schreibt: www.team-eventing.de. Der 16-Jährige habe sich – wie bereits von buschreiter.de berichtet – nach Sprung 12 eine schwere Sehnenverletzung zugezogen. Nach Angaben der Familie Krajweski geht es After the Battle (Buddy) "den Umständen entsprechend gut". Allerdings bedeute diese Verletzung das "sportliche Aus" des Pferdes, schreibt Julia Krajewski. Sofort aufgehört Im Blog äußert sich die EM-Reiterin wörtlich so: "Bis nach Sprung 12 war Buddy phänomenal, einfach toll... Bis er zwischen Sprung 12 und 13 an einem Sandüberweg plötzlich stolperte und direkt lahm war, natürlich habe ich sofort aufgehört und er wurde zur weiteren Untersuchung in die nächste Klinik gefahren. Wie sich herausstellte, hat er sich eine ziemlich schwere Verletzung an der Sehne zugezogen, wie genau es passiert ist, weiß ich bis heute nicht, wahrscheinlich ist er sich ‘reingetreten’ oder ‘umgeknickt’…" "Fast wie fliegen" Buddy soll allerdings einen schönen Lebensabend haben. Julia Krajewski weiter: "Ich hätte nie geglaubt, dass wir so weit kommen, er hat wahnsinnig für mich gekämpft. Auch weil er ein sehr spezielles Pferd ist, für mich ist er etwas ganz besonderes, ich kenne kein zweites Pferd, das so genau weiß, was es tut und was halt eben nicht. Und wen er mag, und wen nicht. Ich hoffe, er wird allen immer als eines der schnellsten Pferde im Buschsport in Erinnerung bleiben, wenn nicht das schnellste, denn Galoppieren kann er einfach am allerbesten, es ist fast wie fliegen." |
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